Wien, am 19.02.2026 – Wer seinen Internetanschluss von 80 auf 300 Mbit/s erhöht, zahlt im aktuellen Tarifvergleich von tarife.at rund 8 Euro mehr pro Monat. Die Analyse der jeweils günstigsten Festnetztarife nach Nutzertyp zeigt: Der Aufpreis für deutlich höhere Bandbreite fällt moderat aus.

Während ein 80-Mbit-Tarif bereits ab 16,40 Euro pro Monat erhältlich ist, starten 300-Mbit-Anschlüsse bei rund 24,90 Euro. Auch 150 Mbit sind unter 20 Euro pro Monat verfügbar. Der Preisunterschied zwischen mittlerer und hoher Bandbreite wird immer kleiner.

Was schnelles Internet je nach Haushalt kostet

tarife.at hat die günstigsten verfügbaren Tarife für unterschiedliche Nutzungsszenarien analysiert. Je nach Haushaltsgröße und paralleler Nutzung ergeben sich folgende Einstiegspreise:

  • Wenignutzer (40 Mbit/s): ab 14,90 €

  • Paare (80 Mbit/s): ab 16,40 €

  • Familien (150 Mbit/s): ab 19,90 €

  • WGs / starke Nutzung (300 Mbit/s): ab 24,90 €

 Parallele Nutzung treibt den Bandbreitenbedarf

Der Bandbreitenbedarf entsteht heute weniger durch einzelne Anwendungen als durch parallele Nutzung. Streaming in HD oder 4K, Videokonferenzen im Homeoffice, Cloud-Backups oder Gaming laufen häufig gleichzeitig auf mehreren Geräten.

Für Wenignutzer reichen 20 bis 40 Mbit/s in der Regel aus. In Haushalten mit mehreren Personen oder regelmäßiger HD- und UHD-Nutzung sorgen höhere Bandbreiten jedoch für mehr Stabilität, besonders dann, wenn mehrere Streams oder Videocalls gleichzeitig stattfinden.

Höhere Bandbreiten waren lange dem oberen Tarifsegment zugeordnet und entsprechend bepreist. „Viele Haushalte orientieren sich noch an früheren Preisstrukturen und schrecken vor höheren Bandbreiten zurück. Unser aktueller Vergleich zeigt jedoch, dass höhere Bandbreiten mittlerweile sehr günstig sind. Wer ohnehin einen neuen Vertrag abschließen möchte, profitiert mehr denn je“, sagt Michael Kreil, Geschäftsführer von tarife.at.

Festnetz bleibt preislich attraktiver als Mobilfunk

In allen analysierten Nutzungsszenarien liegen klassische Festnetzanschlüsse (Glasfaser/Kabel/DSL) preislich unter vergleichbaren Mobilfunk-Lösungen (LTE/5G). Mobile Internetangebote bieten zwar Flexibilität und einfache Installation, sind jedoch häufig teurer und stärker Auslastungsschwankungen unterworfen.

Kombi-Pakete mit TV sind in vielen Fällen teurer als reine Internetanschlüsse. Ob sich der Aufpreis rechnet, hängt vom Umfang und der tatsächlichen Nutzung des enthaltenen TV- oder Streaming-Angebots ab. Ebenso können Bestandskundenboni den Effektivpreis einer Internet- & TV-Kombi reduzieren. Bestehende Verträge, etwa Handytarife, können in die Preiskalkulation auf tarife.at einbezogen werden.

Geringe Preisspreizung eröffnet Spielraum

Auch bei geringer Alltagsnutzung, etwa in einem Singlehaushalt ohne Gaming, kann höhere Bandbreite in einzelnen Situationen Vorteile bringen – etwa, wenn ein größeres Betriebssystem-Update heruntergeladen wird, ein Film in 4K gestreamt wird oder parallel eine Videokonferenz läuft.

Bei geringen Preisunterschieden wie zurzeit lohnt es sich, bei einem Neuvertrag unterschiedliche Bandbreitenstufen im direkten Vergleich zu prüfen und nicht automatisch bei der bisher als ausreichend empfundenen Geschwindigkeit zu bleiben. In der Zeit bis Ostern bringen viele Anbieter erfahrungsgemäß zusätzliche Aktionen auf den Markt. Wer einen Neuvertrag plant, kann jetzt, in den Wochen davor von einem aktuellen Vergleich besonders profitieren.

Aktueller Tarifvergleich:

Internet für zuhause: https://www.tarife.at/telefon-internet/breitband-internet

Internet- & TV-Kombipakete: https://www.tarife.at/telefon-internet/kombi-pakete

Hinweis: Die tarife.at-Angaben basieren auf einer Marktanalyse vom 18.02.2026. Berücksichtigt wurden jeweils die günstigsten verfügbaren Tarife pro Bandbreitenstufe.

Über tarife.at

Über 20 Millionen durchgeführte Vergleiche und monatlich rund 400.000 BesucherInnen machen tarife.at zu Österreichs größtem Vergleichsportal am heimischen Mobilfunk- und Telekommunikationsmarkt. Das 100-prozentige Tochterunternehmen von Geizhals.at finanziert sich durch Vermittlungsprovisionen und Werbeeinnahmen. Auf dieser Basis wächst tarife.at seit der Gründung im Jahr 2012 kontinuierlich. Im Juni 2019 wurde Gründer DI Maximilian Schirmer vom Wirtschaftsmagazin Forbes unter die „30 under 30“ im DACH-Raum gekürt. Seit April 2023 bietet tarife.at auch Vergleiche für den Strom- und Gasmarkt an.