© Pexels / 떡이 민
Geizhals
Download assets

Wien, am 2. September 2026 - Apple hat seine Keynote für Mittwoch, den 9. September um 19 Uhr angekündigt. Dabei dürfte der Konzern laut übereinstimmenden Medienberichten erstmals nicht das gesamte iPhone Angebot erneuern, sondern nur neue Pro Modelle sowie ein erstes faltbares iPhone präsentieren. Vor diesem Hintergrund hat das Preisvergleichsportal Geizhals.at die Preisentwicklung der aktuellen iPhone Modelle in Österreich untersucht. Grundlage der Auswertung sind die auf Geizhals.at ausgewiesenen Bestpreise vom jeweiligen Marktstart bis zum 16. August 2026. Ergänzt wird die Analyse heuer erstmals durch eine Umfrage unter 1.000 Geizhals-Nutzer:innen zu deren Kaufplänen.

Schwache Nachfrage: iPhone Air verzeichnet stärksten Wertverlust unter allen aktuellen Modellen

Kaum ein Jahr nach der Einführung zeigt das iPhone Air den bislang stärksten Wertverlust aller aktuellen iPhone Modelle. Das besonders dünne Modell kam im September 2025 zu einem Bestpreis von 1.199 Euro auf den Markt und ist mittlerweile bereits ab 855 Euro erhältlich. Das entspricht einem Minus von 344 Euro beziehungsweise 29 Prozent innerhalb von rund elf Monaten. Das geht auch mit einer deutlich schwächeren Nachfrage einher: Auf Geizhals.at und Geizhals.de kamen iPhone 17 und iPhone 17 Pro zusammen auf mehr als das Elffache der Klicks des iPhone Air.

„Ein derart deutlicher Preisrückgang ist für ein iPhone ungewöhnlich. Einen höheren prozentuellen Wertverlust verzeichnete bislang nur das erste iPhone SE aus dem Jahr 2016 mit 34 Prozent, allerdings über einen deutlich längeren Zeitraum von rund zwei Jahren. Innerhalb von elf Monaten hat bisher kein anderes iPhone einen derart hohen Wertverlust verzeichnet“, erklärt Mag. Markus Nigl, Vorstandsvorsitzender von Geizhals.at.

iPhone 17 und Pro Modelle bleiben vergleichsweise preisstabil

Die übrigen aktuellen iPhone Modelle verloren deutlich weniger an Wert. Das iPhone 17 kam im September 2025 mit 941 Euro auf den Markt und liegt aktuell bei 880 Euro, ein Rückgang um 61 Euro beziehungsweise 6 Prozent. Beim iPhone 17 Pro fiel der Bestpreis von 1.275 Euro auf 1.126 Euro, was einem Minus von 149 Euro beziehungsweise 12 Prozent entspricht. Das im März 2026 gestartete iPhone 17e verlor mit 32 Euro beziehungsweise 5 Prozent bislang am wenigsten an Wert und ist nach einem Start bei 699 Euro derzeit ab 667 Euro erhältlich.

© Geizhals

Apple bringt heuer nur neue Pro Modelle

Ungewöhnlich ist heuer auch das Vorgehen von Apple selbst. Berichten zufolge soll das Unternehmen bei der kommenden Keynote nur Nachfolger der Pro Reihe vorstellen, also das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max. Zusätzlich dazu soll auch das erste faltbare iPhone präsentiert werden. Ein Nachfolger für die Standardreihe, also ein iPhone 18 ohne Namenszusatz, dürfte den Berichten zufolge dagegen erst im ersten oder zweiten Quartal 2027 folgen. Damit bleiben das iPhone 17 und das iPhone 17e voraussichtlich länger als gewohnt die günstigsten aktuellen Modelle im Sortiment.

Aufgrund der zuletzt spürbar gestiegenen Preise für Arbeitsspeicher rechnet Geizhals.at heuer mit steigenden Einstiegspreisen bei den neuen Pro Modellen. „Speicherbausteine sind in den vergangenen Monaten deutlich teurer geworden, das bekommen aktuell viele Elektronikhersteller zu spüren. Wir gehen davon aus, dass Apple diese Mehrkosten zumindest teilweise an die Kund:innen weitergibt und die neuen iPhone 18 Pro Modelle daher teurer werden als ihre Vorgänger“, so Nigl.

Umfrage zu Kaufplänen der iPhone Nutzer:innen

Im Vorfeld der Keynote hat Geizhals.at heuer eine Umfrage unter den eigenen Nutzer:innen durchgeführt. Konkret wurden dazu im Zeitraum von 4. bis 18. August 1.000 Nutzer:innen auf Geizhals.at und Geizhals.de befragt.

31 Prozent der Teilnehmer:innen gaben an, aktuell ein iPhone zu nutzen. Von den iPhone Nutzer:innen planen 19 Prozent noch heuer die Anschaffung eines neuen Geräts, 81 Prozent haben das für dieses Jahr nicht vor. Bei jenen mit Kaufabsicht werden vor allem Alterserscheinungen als Grund genannt, 59 Prozent nennen einen schwachen Akku, 35 Prozent ein zu langsames Gerät, 26 Prozent eine mittlerweile zu schlechte Kamera (Mehrfachnennungen waren möglich). Neue Funktionen wie künstliche Intelligenz gaben dagegen nur 26 Prozent der kaufwilligen Nutzer:innen als Grund an.

Bei jenen, die heuer keinen Neukauf planen, überwiegt die Zufriedenheit mit dem bestehenden Gerät. 72 Prozent gaben an, ihr aktuelles iPhone laufe noch gut genug, 34 Prozent warten bewusst, bis das Gerät tatsächlich defekt ist. Für 30 Prozent ist ein neues iPhone dagegen schlicht zu teuer.

„Die Umfrage zeigt, dass viele iPhone Nutzer:innen deutlich länger bei ihrem Gerät bleiben, als es der jährliche Modellwechsel von Apple vermuten lässt. Der Preis spielt dabei für einen relevanten Teil bereits eine Rolle, neue Funktionen wie künstliche Intelligenz dagegen kaum“, erklärt Nigl.


Downloads

Preisentwicklung aktueller iPhone Modelle in Österreich
PNG