tarife.at: Stromtarife unter 10 Cent netto sind bereits jetzt erhältlich
Ein Zuwarten bis in den Frühling ist nicht notwendig. Die größten Einsparungen bei Strom (323 Euro) und Gas (463 Euro) ergeben sich aktuell in der Steiermark.
Wien, am 27. Jänner 2026 – Große Energieversorger wie Verbund und EVN haben für das Frühjahr 2026 neue Stromtarife mit Arbeitspreisen von rund 10 Cent netto pro kWh angekündigt. Ein aktueller Vergleich von tarife.at zeigt, dass bereits heute Tarife am Markt verfügbar sind, die deutlich unter diesem Preisniveau liegen.
Analysiert wurden aktuelle Fix- und Normaltarife der Landesenergieversorger sowie jene von Alternativanbietern in ganz Österreich. Das Ergebnis: Haushalte müssen nicht bis zum Frühjahr warten, um von günstigen Energietarifen zu profitieren.
„Ein Tarifvergleich und -wechsel ist eines der wirkungsvollsten Instrumente, um mehr Übersicht über den intransparenten Energiemarkt zu erhalten und aktiv Energiekosten zu reduzieren. Wer vergleicht, profitiert von günstigeren Preisen und Neukundenangeboten. Ein regelmäßig durchgeführter Energietarifvergleich kann sich jedes Jahr mit mehreren Hundert Euro Einsparung bezahlt machen“, sagt Michael Kreil, Geschäftsführer von tarife.at.
Strom: Günstige Tarife der Landesversorger oft nicht die günstigsten
Bei einem angenommenen Jahresverbrauch von 2.900 kWh Strom können Haushalte durch den Wechsel zu einem günstigen Alternativanbieter dank Neukundenangeboten mehrere Hundert Euro pro Jahr sparen. Besonders groß ist das Einsparungspotenzial beim Wechsel von Landesversorger-Tarifen auf aktuelle Angebote alternativer Anbieter.
Die größten Einsparungen ergeben sich aktuell in der Steiermark (323 Euro), gefolgt vom Burgenland (260 Euro) und Niederösterreich (224 Euro). In Vorarlberg (44 Euro) und Tirol (44 Euro) fällt das Sparpotenzial geringer aus. Im Österreich-Schnitt bringt ein Anbieterwechsel bei Strom rund 171 Euro Ersparnis.
Gas: Kosten steigen durch Kälte und höhere Netzentgelte
Auch bei Gas bleibt das Sparpotenzial hoch. Im aktuellen Monat führte die ausgeprägte Kälteperiode zu einer erhöhten Nachfrage, gleichzeitig wurden die Netzentgelte zum Jahreswechsel durchschnittlich um rund 18[TR1] Prozent angehoben. Diese Faktoren haben zu spürbaren Preissteigerungen bei vielen Gastarifen geführt.
Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 9.000 kWh Gas kann gerade jetzt durch einen Anbieterwechsel erheblich sparen. Am größten ist das Sparpotenzial derzeit in der Steiermark (463 Euro), gefolgt von Oberösterreich (358 Euro) und Salzburg (302 Euro). In Niederösterreich (203 Euro), Tirol (175 Euro) und Kärnten (171 Euro) fällt das Sparpotenzial geringer aus. Im österreichweiten Schnitt bringt ein Anbieterwechsel bei Gas rund 268 Euro Ersparnis.
Regelmäßiger Vergleich wird immer wichtiger
Seit der letzten Erhebung von tarife.at hat sich verdeutlicht, dass sich Marktpreise schneller verändern als viele Haushalte annehmen. Während einzelne Versorger ihre Tarife stabil halten oder punktuell senken, kommen günstigere Angebote häufig von alternativen Anbietern. Neukundenrabatte und zeitlich begrenzte Aktionen verstärken diese Unterschiede zusätzlich.
Ein Anbieterwechsel ist heute mit wenig Aufwand verbunden: Auf tarife.at können Haushalte und Gewerbetreibende die Angebote von über 100 Energieversorgern transparent vergleichen und innerhalb weniger Minuten den passenden Tarif auswählen. Die Abwicklung erfolgt vollständig digital, bei Bedarf steht ein Serviceteam unterstützend zur Seite.
Hinweis: Die tarife.at Angaben basieren auf einer Marktanalyse vom 26. Jänner 2026.
Infografik 1: Preisersparnis bei Stromtarifen zwischen Landes- und Alternativversorger bei aktuellen Normaltarifen.
Infografik 2: Preisersparnis bei Gastarifen zwischen Landes- und Alternativversorger bei aktuellen Normaltarifen.
Quelle: tarife.at
Über tarife.at
Über 20 Millionen durchgeführte Vergleiche und monatlich rund 400.000 BesucherInnen machen tarife.at zu Österreichs größtem Vergleichsportal am heimischen Mobilfunk- und Telekommunikationsmarkt. Das 100-prozentige Tochterunternehmen von Geizhals.at finanziert sich durch Vermittlungsprovisionen und Werbeeinnahmen. Auf dieser Basis wächst tarife.at seit der Gründung im Jahr 2012 kontinuierlich. Im Juni 2019 wurde Gründer DI Maximilian Schirmer vom Wirtschaftsmagazin Forbes unter die „30 under 30“ im DACH-Raum gekürt. Seit April 2023 bietet tarife.at auch Vergleiche für den Strom- und Gasmarkt an.
[TR1]Durchschnittlich? - von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich?