Iran-Krieg drückt auf Energiemärkte – Strom- und Gaspreise für Haushalte noch stabil
tarife.at empfiehlt: Jetzt absichern, bevor die Preise möglicherweise steigen
Wien, am 3. März 2026 – Die eskalierenden Kampfhandlungen rund um den Iran treiben die Energiepreise an den internationalen Börsen spürbar nach oben, die Unsicherheit über Versorgung und Transportkapazitäten wächst. Trotz dieser Entwicklungen zeigen sich die heimischen Strom- und Gastarife für Privathaushalte bislang noch ohne deutliche negative Veränderungen.
„Laut unserer Auswertung vom 3. März sind die günstigsten Strom- und Gasangebote weiterhin unverändert verfügbar. Erfahrungsgemäß reagieren Energieversorger bei starken Marktbewegungen erst mit etwas Zeitverzögerung“, sagt Michael Kreil, Geschäftsführer von tarife.at.
Für einen Wiener Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch liegen die günstigsten Stromangebote derzeit bei rund 312 Euro im ersten Jahr (reiner Energiepreis netto, inklusive Neukundenbonus). Für einen Haushalt mit 15.000 kWh Jahresverbrauch beginnen die günstigsten Gasangebote aktuell bei rund 478 Euro im ersten Jahr (reiner Energiepreis netto, inkl. Neukundenbonus).
Gutes Zeitfenster für Fixpreise
Im Verlauf des Winters blieben die Energiepreise auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Mit dem Ende der Heizsaison im März ist am Gasmarkt üblicherweise ein leichter Preisrückgang zu beobachten. Angesichts der aktuellen militärischen Auseinandersetzungen erscheint eine solche saisonale Entspannung in diesem Jahr jedoch deutlich weniger wahrscheinlich.
tarife.at empfiehlt:
Wer aktuell nicht vertraglich gebunden ist, sollte die derzeitigen Angebote vergleichen und gegebenenfalls in einen Fixpreistarif mit zumindest zwölf Monaten Preisgarantie wechseln. Damit lassen sich mögliche Preiserhöhungen und anhaltende Turbulenzen an den Energiebörsen zuverlässig abfedern.
„Wer rasch handelt, sichert sich das aktuelle Preisniveau für ein ganzes Jahr. Das schafft Planungssicherheit und eine Absicherung gegen steigende Preise“, so Kreil.
Marktreaktionen können kurzfristig erfolgen
Energieanbieter können ihre Neukundentarife jederzeit anpassen – in Phasen starker Marktbewegungen geschieht das erfahrungsgemäß deutlich häufiger.
„Derzeit gibt es noch ein günstiges Zeitfenster, um vom aktuellen Preisniveau zu profitieren. Wie lange dieses offen bleibt, ist allerdings ungewiss“, so Kreil.
Über tarife.at
Über 20 Millionen durchgeführte Vergleiche und monatlich rund 400.000 BesucherInnen machen tarife.at zu Österreichs größtem Vergleichsportal am heimischen Mobilfunk- und Telekommunikationsmarkt. Das 100-prozentige Tochterunternehmen von Geizhals.at finanziert sich durch Vermittlungsprovisionen und Werbeeinnahmen. Auf dieser Basis wächst tarife.at seit der Gründung im Jahr 2012 kontinuierlich. Im Juni 2019 wurde Gründer DI Maximilian Schirmer vom Wirtschaftsmagazin Forbes unter die „30 under 30“ im DACH-Raum gekürt. Seit April 2023 bietet tarife.at auch Vergleiche für den Strom- und Gasmarkt an.
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