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28. März 2019

tarife.at über die versteckten Preistreiber der Mobilfunkanbieter

Aktivierungsgebühren bei Mobilfunktarifen zählen – abseits von speziellen Angeboten – zum Standard. Auch Servicepauschalen sind mittlerweile Normalität geworden. Mehr oder weniger gut versteckt, fallen da und dort zusätzliche Kosten an. Die heimischen Mobilfunkanbieter finden immer noch neue Schlupflöcher für zusätzliches Körberlgeld von bis zu 25 Prozent. Österreichs größtes Mobilfunk-Vergleichsportal tarife.at verrät, worauf Kunden beim Abschluss eines Mobilfunkvertrages derzeit besonders gut achtgeben sollten.

Tarifwechsel-Gebühren sind eher geläufig, aber schon Mal über verkürzte Abrechnungszeiträume, negative Treuepunkte, Gebühren für den Gesprächsausbau, reduziertes EU-Datenroaming, Wertsicherung oder die Taktung beim Datenverbrauch nachgedacht? „Aktuell ist der Markt recht zurückhaltend. Neue Angebote sind in Kürze durch die Fusion von T-Mobile mit UPC und den diesjährigen Osterspecials zu erwarten. Umso mehr lohnt es sich derzeit, die aktuellen Tarife genauer unter die Lupe zu nehmen und potenzielle versteckte Preisfallen aufzuspüren“, so Maximilian Schirmer, Geschäftsführer von tarife.at und ergänzt: „Die Rede ist von versteckten Zusatzgebühren mit fantasievollen Namen, die die tatsächlichen Kosten der ausgewiesenen Grundgebühr schon mal um bis zu 25 Prozent ansteigen lassen können.“

Monatliche Fixkosten um bis zu 25 Prozent höher als festgelegt
Die Leistung für Zusatzgebühren ist häufig nicht transparent ersichtlich. Am Beispiel von Aktivierungsgebühr und Service Pauschale lässt sich anschaulich darstellen, wie Mobilfunkanbieter die Kosten der monatlichen Fixkosten um bis zu 25 Prozent erhöhen. Um hier nicht in die Falle zu tappen berücksichtigt tarife.at bei der Berechnung des besten Angebotes sämtliche Kosten und Boni, die innerhalb der ersten zwei Jahre nach Vertragsabschluss anfallen.

Plus 8,6 Prozent durch verkürzten Abrechnungszeitraum
Immer mehr Tarife werden nicht ein Mal im Monat erneuert, sondern häufiger. Dadurch werden die monatlichen Grundgebühren der betroffenen Tarife auch öfter abgerechnet. Üblich sind in diesen Fällen alle vier Wochen, daher alle 28 Tage, wobei ein Monat im Jahresdurchschnitt 30,4 Tage hat. Durch diesen Trend ergibt sich bei vielen Tarifen eine Preissteigerung von 8,6 Prozent. Damit Nutzer von tarife.at die Tarife auf Basis von tatsächlich vergleichbaren Daten gegenüberstellen können, normiert das Vergleichsportal kürzere Intervalle automatisch auf 30,4 Tage.

Bis zu drei Jahre Bindung durch negative Treuepunkte
Im Zuge einer Vertragsverlängerung erhalten Kunden, gegen Einsatz von Treuepunkten, ein neues Smartphone. Dabei haben sie in der Regel die Möglichkeit, mehr Treuepunkte zu verwenden, als sie eigentlich angespart haben. So erhalten sie zwar kurzfristig das gewünschte Handy billiger, verlängern dadurch aber auch die Bindung an den Mobilfunkanbieter um die Dauer, die es benötigt, um das Minus wieder auszugleichen. Dadurch sind Kunden schnell einmal um bis zu 36 Monate an ihren Anbieter samt Tarif gebunden. tarife.at berücksichtigt die Preise der Handys bei Mobilfunkanbietern, damit die Konsumenten gleich erkennen, ob sich eine Verlängerung auszahlt, oder ein neuer Vertrag sinnvoller wäre.

Bis zu 50 Euro Tarifwechsel-Gebühr
Insbesondere die großen Mobilfunkanbieter verrechnen Gebühren für den Wechsel von einem Tarif auf einen anderen. Dadurch ergeben sich in der Regel zusätzliche Einmalkosten von 20 bis 50 Euro. tarife.at empfiehlt in diesem Fall das direkte Gespräch mit dem Mobilfunkanbieter zu suchen und einen Anbieterwechsel ins Spiel zu bringen, sollte der Betreiber nicht einlenken.

Versteckte Kosten für den Gesprächsaufbau
Einige Ethno-Discounter, also Anbieter mit Fokus auf Auslandstelefonie außerhalb der EU, verrechnen eine fixe Gebühr für den Gesprächsaufbau. Durch diese Call-Setup-Fee für Anrufe ins Ausland steigt der Preis pro Minute. Da Kunden üblicherweise im Vorfeld allerdings nicht absehen können, auf wie viele Anrufe sich die inkludierten Einheiten aufteilen werden, sind die tatsächlichen Kosten schwer vorab zu berechnen. tarife.at warnt Kunden aktiv davor, indem es diese Gebühren im Rahmen der Berechnung übersichtlich anzeigt.

Höhere Kosten durch reduziertes EU-Datenroaming
Manche Tarife bzw. Anbieter stellen weniger EU-Datenroaming zur Verfügung, als von der EU-Verordnung vorgeschrieben. Wer im EU-Ausland doch mehr Datenvolumen benötig, bezahlt daher zusätzliche Gebühren bzw. mehr als andere Anbieter dafür verrechnen würden. Um diese Falle zu umgehen, weist tarife.at gut ersichtlich auf diese Einschränkung hin und bietet von vorne herein die Option, Tarife mit reduziertem EU-Datenroaming auszufiltern.

Anstieg der Grundgebühr durch Wertsicherung
Die Grundgebühr eines Tarifs ist immer häufiger an die Inflation bzw. den Verbraucherpreis Index (VPI) gekoppelt. Dadurch steigt die Grundgebühr – ohne Option auf außerordentliche Kündigung – mit der Zeit an. In diesem Fall empfiehlt tarife.at die Erhöhung zum Anlass zu nehmen, die aktuellen Angebote zu vergleichen und sich nach anderen Tarifen umzusehen.

Vergebührung pro angefangenem Gigabyte
Bestimmte Tarife sehen vor, ein weiteres Datenpaket dazu zu buchen, sobald der Kunde die im Tarif inkludierten Einheiten auch nur minimal überzieht. Wer das inkludierte Datenvolumen daher um ein paar Megabyte überschreitet, bezahlt schnell einmal um bis zu 9 Euro mehr für ein, zusätzliches Datenpaket mit einem Gigabyte. Während ein Megabyte eigentlich nur wenige Cent kostet, steigen die Kosten dafür in diesem Fall erheblich an. tarife.at berücksichtigt auch diese Preismechanik in seinen Berechnungen.

Über tarife.at
tarife.at hat sich auf den österreichischen Mobilfunk- und Telekommunikationsmarkt spezialisiert und ist, mit rund 350.000 Besuchern monatlich, Österreichs größtes Vergleichsportal in diesem Bereich. Basierend auf einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten ermittelt das Wiener Startup seit 2012 die besten Tarife entsprechend individueller Kunden-Anforderungen. Die Kombination aus Fachexpertise und tausenden Kontrollen pro Tag garantiert stets absolut aktuelle und punktgenaue Ergebnisse. Neben persönlich zugeschnittener Tarifberatung erstellt das Portal auch automatisierte Kündigungen und liefert praktische Services wie die österreichweite SpeedMap mit jährlich mehreren Millionen Messungen. Sämtliche Services sind für die Besucher kostenlos. Das Unternehmen finanziert sich durch Werbeeinnahmen und Vermittlungsprovisionen.

Zum Tarifvergleich: https://www.tarife.at/telefon-internet/handytarife.

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