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11. April 2019

Carployee erhält 100.000 Euro für intelligente Mitfahrbörse

Galt vor einigen Jahren noch ein Dienstwagen als beliebtes Mitarbeiter-Incentive, stehen heute zunehmend andere Motivations-Faktoren im Fokus. Unternehmen sind dazu angehalten, bei der Entwicklung von Anreizsystemen für Mitarbeiter umzudenken und Werte wie die Work-Life-Balance und die Nachhaltigkeit der Maßnahmen zu bedenken. Vor diesem Hintergrund hat Carployee eine zukunftsweisende Plattform entwickelt, die Mitarbeiter von Großunternehmen untereinander vernetzt und zu Fahrgemeinschaften verbindet. Unternehmen haben die Möglichkeit diesen Einsatz durch zusätzliche Incentives zu fördern, Mitarbeiter sparen Geld und allen voran profitiert die Umwelt. Dafür wurde das Linzer Mobility-Startup gerade eben mit 100.000 Euro Investment ausgezeichnet.

Neun von zehn Pendlern sitzen alleine im Auto. Viele Firmen benötigen dadurch mehr Parkfläche, als das eigentliche Firmengebäude Quadratmeter misst. Die individuelle Anreise der Mitarbeiter kommt nicht nur den Unternehmen teuer, sondern auch die einzelnen Mitarbeiter und schadet in erster Linie der Umwelt. Drei Argumente von vielen, die für Carployee sprechen. Die Lösung funktioniert ganz einfach via App. Ähnlich wie bei UBER werden Fahrer und Mitfahrer entsprechend ihrer Routen miteinander verbunden und die Fahrten intelligent koordiniert. Größere Firmen haben dabei die Möglichkeit das Erscheinungsbild der App an die eigene CI/CD anzupassen. Ein Konzept das auch Oskar Obereder überzeugt hat: Gemeinsam mit drei weiteren Investoren hat der ehemalige Gründer des alternativen Internet Service Providers Silver Server, das Startup mit 100.000 Euro Kapital ausgestattet.

Mitarbeitermotivation mit Nachhaltigkeitseffekt
„Die weite Anreise lässt sich oftmals nicht vermeiden, die negativen Begleiteffekte allerdings schon: Über Carployee haben Mitarbeiter die Möglichkeit sich ganz einfach via App zu Fahrgemeinschaften zusammenzuschließen. Dadurch sparen sie Geld, lernen ihre Kollegen besser kennen und erhalten zusätzlich noch Belohnungen von ihrem Arbeitgeber. Davon profitieren auch die Unternehmen: Neben glücklichen Mitarbeitern, entlasten sie die Parkflächen und senken die Infrastrukturkosten. Das freut auch die Umwelt“, so Albert Vogl-Bader, CEO von Carployee.

Intelligente Fahrgemeinschaften als HR-Tool
Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Carployee zur Verfügung stellen, erhalten dadurch eine zusätzliche Möglichkeit der Incentivierung. Die Belohnungen sind entsprechend den Firmenregelungen individuell gestaltbar und reichen von Freistunden oder weiteren Urlaubstagen, über eigene Parkplätze oder individuelle Gutscheine, bis hin zu monetären Leistungen und vielem mehr. Dabei werden die Fahrer, aufgrund der erbrachten Spritkosten, ungleich stärker belohnt als die Mitfahrer. So leisten alle Beteiligten täglich einen Beitrag für den Umweltschutz und gestalten die Pendelzeit sinnvoll.

Täglich 400 Kg CO2 einsparen
Wenn in einem Unternehmen mit 150 Usern, täglich 75 Mitarbeiter Carployee nutzen, trägt die App dazu bei 2.625 gefahrene Kilometer sowie 75 Parkplätze und 315 Euro Spritkosten einzusparen (bei durchschnittlich 35 Kilometer Arbeitsweg und 12 Cent pro Kilometer). In Summe reduzieren Unternehmen den CO2-Ausstoß dadurch Tag für Tag um 400 Kilogramm. Fahrer und Mitfahrer können in der App jederzeit einsehen, wie viel CO2 sie bereits durch die Nutzung von Carployee eingespart haben und Firmen können das gesamte Volumen dann im Rahmen ihrer CSR-Aktivitäten positiv hervorstreichen.

Über Carployee
Carployee ist eine Mitfahrbörse für Großunternehmen und Businessparks. Das vierköpfige Team rund um CEO Albert Vogl-Bader ist seit 2018 aktiv in Österreich am Markt und hat bereits Großkunden wie die JKU (Johannes Kepler Universität Linz) und den Softwarepark Hagenberg gewonnen. Neben einer Kooperation mit Mercedes Pappas erhält Carployee, über die internationale Unternehmensberatung Mercer, in Österreich zusätzlich Zugang zu 450 Kunden. Das Linzer Mobility-Startup ist Partner von klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), hat den Mobility-Schwerpunkt der „glaubandich-Challenge“ sowie die „Innovation to Company Challenge“ von Mercer gewonnen und sich über den Lead-Investor Oskar Obereder eine Finanzierung in der Höhe von 100.000 Euro gesichert.

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