Fast jeder zweite Haushalt hat seinen Energieanbieter noch nie gewechselt – und zahlt dafür drauf
Marketagent-Umfrage im Auftrag von tarife.at: 53 Prozent der Österreicher:innen fühlen sich durch Energiekosten belastet – aktiv geworden ist 2025 aber nur ein Bruchteil. So viel Geld bleibt liegen, und warum sich ein Wechsel 2026 besonders lohnt.
Wien, am 16. Juni 2026 – Mehr als die Hälfte der österreichischen Haushalte fühlt sich von den Energiekosten belastet – gewechselt hat im Vorjahr trotzdem nur ein kleiner Teil. Diesen Widerspruch belegt eine aktuelle Marketagent-Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals tarife.at: 53 Prozent der Befragten empfinden die aktuellen Energiekosten als Belastung. Die Wechselraten lagen 2025 dennoch bei nur 5,4 Prozent bei Strom und 6,3 Prozent bei Gas – mehr als neun von zehn Haushalten wurden nicht aktiv. Noch grundsätzlicher: 44,7 Prozent haben ihren Energieanbieter überhaupt noch nie gewechselt. Damit verschenken viele ein Sparpotenzial von mehreren hundert Euro pro Jahr.
Viele Haushalte unterschätzen das Sparpotenzial
Die repräsentative, österreichweit durchgeführte Umfrage (Sample: 1.000 Teilnehmer:innen) zeigt, woran der Wechsel scheitert. Nicht am Angebot, sondern am Wissen darüber: 23,5 Prozent der Befragten erwarten sich von einem Anbieterwechsel eine zu geringe Ersparnis. 22,5 Prozent der Nicht-Wechselnden haben sich mit dem Thema noch nie beschäftigt, weitere 13,9 Prozent fühlen sich nicht ausreichend informiert.
283.135 Haushalte wechselten 2025 den Strom-, 68.903 den Gaslieferanten – so viele wie nie. Gemessen am Gesamtmarkt bleibt das wenig: Im europäischen Vergleich liegt Österreich im unteren Drittel. Selbst innerhalb des Landes klafft die Schere weit auseinander: Niederösterreich führt mit einer Wechselrate von 8,3 Prozent bei Strom, Tirol bildet mit 2,0 Prozent das Schlusslicht.
Was der Wechsel konkret bringt
Die von tarife.at regelmäßig erhobenen Marktdaten zeigen, wie groß das Sparpotenzial ist. Aktuell sind inklusive Neukundenrabatten Einsparungen von bis zu 500 Euro pro Jahr bei Strom (3.500 kWh Jahresverbrauch) und bis zu 700 Euro bei Gas (12.000 kWh Jahresverbrauch) möglich. Die günstigsten Angebote finden sich dabei meist nicht beim bestehenden Versorger, sondern bei einem Mitbewerber.
Vier Gründe, warum 2026 ein gutes Jahr für einen Tarifwechsel ist
Erstens: Der Markt bietet ein selbst für das Jahr 2026 günstiges Zeitfenster für den Wechsel von Strom- und Gastarifen. Die Großhandelspreise haben sich nach einem Höhenflug infolge der Iran-Krise eingependelt, die geopolitische Entspannung rund um die Straße von Hormus nimmt momentan Druck aus den internationalen Energiemärkten und reduziert jene Risikoaufschläge, die Öl- und Gaspreise zuletzt belastet haben. Die Endkundenpreise bieten Kunden derzeit wieder Potential zur Ersparnis, ehe mögliche erneute Preissteigerungen verursacht durch sommerliche Hitzewellen oder mit Beginn der nächsten Heizsaison, die Haushaltspreise wieder nach oben treiben könnten.
Zweitens: Neukundenrabatte laufen nach zwölf Monaten aus. Die günstigsten Konditionen gelten zumeist im ersten Vertragsjahr. Danach fallen die Rabatte weg, die Kosten steigen. Wer dauerhaft von niedrigen Tarifen profitieren möchte, sollte seine Verträge daher regelmäßig überprüfen – idealerweise einmal pro Jahr.
Drittens: Steigende Fixkosten erhöhen die Bedeutung des Energiepreises. Die Gasnetzentgelte stiegen 2026 österreichweit um durchschnittlich 18,2 Prozent, in Kärnten sogar um 35 Prozent. Sie werden durch den Wohnort bestimmt und können von Kundinnen und Kunden nicht beeinflusst werden. Umso wichtiger wird jener Teil der Rechnung, der sich aktiv steuern lässt: der Energiepreis. Je höher die unvermeidbaren Fixkosten ausfallen, desto größer wird der Nutzen eines günstigeren Tarifs.
Viertens: Wechseln kostet kaum Zeitaufwand. Vergleichen, Tarif wählen und Daten eingeben, fertig – den Rest übernimmt tarife.at, von der Kündigung bis zur Ummeldung. Seit 1. April 2026 erfolgt zudem der technische Umstellungsschritt binnen 24 Stunden. Die Kündigungsfrist von 14 Tagen beim alten Anbieter bleibt.
Michael Kreil, Geschäftsführer von tarife.at, sagt: „Viele Haushalte suchen nach Möglichkeiten zu sparen und übersehen dabei einen der größten Hebel. Wer Strom- und Gastarife regelmäßig vergleicht, spart meist mehrere hundert Euro pro Jahr. Der Aufwand dafür ist gering, die finanzielle Entlastung dagegen beträchtlich.“
Zur Umfrage ergänzt Kreil: „Die Ergebnisse zeigen vor allem ein Informationsdefizit. Das Sparpotenzial ist real. Trotzdem glauben viele Menschen noch immer, ein Wechsel lohne sich nicht oder sei mit großem Aufwand verbunden. Genau diese Lücke wollen wir schließen. Unser professioneller Kundenservice hilft Verbraucherinnen und Verbrauchern, Tarife zu verstehen und den Wechsel zu einem Erfolgserlebnis zu machen.“
Der Tarifvergleich auf tarife.at sowie die Beratung durch den tarife.at Kundenservice sind kostenlos, ein Anbieterwechsel ist in wenigen Minuten erledigt. Die Plattform vergleicht die Angebote von über 100 in Österreich tätigen Energieversorgern und berücksichtigt dabei sämtliche Kostenbestandteile. Entscheiden sich Nutzerinnen und Nutzer für einen neuen Tarif, übernimmt tarife.at den gesamten Wechselprozess inklusive der Kündigung beim bisherigen Anbieter.
Über tarife.at
tarife.at ist Österreichs führendes Vergleichsportal für Mobilfunk und Internet. Weiters bietet tarife.at einen ausführlichen Vergleich für Strom- und Gastarife an. Das Portal ist ein Angebot von Geizhals.at, Österreichs größtem Preisvergleich. tarife.at arbeitet unabhängig und verkauft keine Kundendaten.